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Warum „verschwinden“ Sterne wenn man sie direkt anschaut?
Vielen ist es sicher schon mal aufgefallen, man sieht aus dem Augenwinkel am Himmel einen Stern, doch wenn man ihn direkt anschaut sieht man in auf einmal nicht mehr. Aber warum ist das so?
Das ganze kann man mit den Stäbchen und Zapfen auf der Netzhaut begründen.
Die Zapfen sind für das Farbsehen zu ständig und die Stäbchen für das Sehen in der Dämmerung.
Die Höchste Dichte an Zapfen befindet sich bei uns im gelben Fleck. In diesem Punkt ist unsere Farbsehen bei ausreichend Licht optimal. Je weiter man von diesem Punkt weg geht je geringer wird die Dichte der Zapfen und die Zahl der Stäbchen erhöht sich. Da bei schwachen Licht die Zapfen kaum noch bis gar nicht mehr reagieren können, müssen die Stächen die Funktion übernehmen, die um einiges Lichtempfindlicher sind. Da diese nun mehr am Rand unserer Netzhaut zu finden sind siehst man die Objekte wenn man sie aus dem Augenwinkel betrachtest klar. Schaust man sie nun wieder direkt an fällt das Licht auf den gelben Fleck, da das Licht aber nicht ausreicht für die Zapfen „verschwindet“ das Objekt wieder und man sieht es nicht mehr.
Bringt Augentraining etwas ?
Um zu verstehen ob Augentraining etwas bringt oder nicht dafür muss man erst mal verstehen warum man z.b Kurzsichtig ist und das Auge als den komplexen optischen Apparat sehen das unser Auge nun mal ist und sich nicht nur auf einen Muskel sich konzentrieren der nur ein keinen Teil zum scharfen sehen beträgt.
Fast immer hat die Kurzsichtigkeit folgende Gründe meist sogar aus einem Mischmasch folgender Gründe.
- Der Augapfel ist zu lang (Achsenmyopie )
- Brechkraft der Augenlinse ist zu hoch (Brechungsmyopie )
- Brechkraft der Hornhaut ist zu hoch
An den oben genannten Punkten kann der Ringmuskel im Auge auch nichts ändern dieser ist nur dafür da dass sich die Augenlinse kugelt oder nicht!
Bleiben wir mal bei der Brechungsmyopie da sollte jeden eigentlich klar werden das der Muskel noch so toll trainiert sein kann er aber nicht bringt.
Ein rechtsichtige Auge (Emmetropie) hat einen Brechwert von + 59 dpt.
Gehen wir mal davon aus der unser gesamtes Auge einen Brechtwert von + 65 dpt hat. Damit wäre der Mensch kursichtig da die Lichtstrahlen zu strak gebrochen werden und daher das Bild vor der Netzhaut entsteht. Wenn wir in die Ferne schauen entspannt sich unser Ringmuskel im Auge tut also salopp gesagt nichts. Nun stell ich euch mal die Frage! Wenn der Muskel nichts tut und wir dennoch kurzsichtig sind was soll da Augentraining bringen? Richtig nichts !
Diese ganzen Bücher über Augentraining sind also immer rausgeworfenes Geld!
Der einzige Fall wo unser Muskel dran schuld ist das wir in der Ferne schlecht sehen ist ein Akkommodationsspasmus welchen zur Folge hat das man eine Pseudomyopie hat (Ziliarkörper kann sich nicht genügend entspannen damit man in der Ferne scharf sieht ) Akkommodationsspasmen kommen z.b von viel lesen und viel arbeiten am PC …aber das ganze erledigt sich auch wieder von selbst wenn die extreme Belastung fürs Auge wie weg ist. Die Pseudomyopie ist also nur zeitlich bedingt ganz ganz selten hält so was über eine längere Zeit an. Erst dann würden Übungen die das Auge entlasten Sinn machen.
Ich selbst war ein längere Zeit kursichtig weil sich mein Ziliarkörper nicht genug entspannen konnte aber mit der Zeit hat sich das gelöst und das ohne ein Buch ;)